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Sport

1.7.2010 23:24
29. Hellebardenlauf 26. Juni 2010


Das grosse Leiden vom Samstag, 26. Juni 2010. Irgendwie – so denke ich bei mir selber manchmal – bin ich schon nicht ganz normal. Gut, das stimmt, werden jetzt wohl ganz viele denken, wenn auch in anderem Zusammenhang ;-)

Wie kann man freiwillig bei brütender Hitze von Sempach den Hügel rauf bis zur Schlacht rennen und dann den Hügel wieder runter bis ins Städchen Sempach? Keine Ahnung, aber ich mache es jedes Jahr wieder…

Verglichen mit meiner Zeit am Baldeggerseelauf hat sich das Leiden jedoch gelohnt. Mit einer Zeit von 1 h 10 min 8 sek habe ich die 10 Meilen (ca. 16.1 km) erstmals seit 2007 schneller als am Baldeggerseelauf absolviert. Das stimmt mich positiv im Hinblick auf die Vorbereitung zum Lucerne Marathon, mein grosses Zeil in diesem Jahr.

Die Zeit vom letzten Jahr lag aufgrund der Hitze leider ausser Reichweite, aber ich werde im nächsten Jahr wieder eine Zeit von unter 1 h 6 anpeilen, zuerst in Hitzkirch und dann in Sempach. Irgendwann werde ich das schaffen, man braucht ja auch ein Ziel…

Meine Laufzeit hat in der Kategorie der 20-39jährigen für Rang 26 von 95 Läufern gereicht, im Männer-Overall zu Rang 90 von 454 Gestarteten. Rangmässig bewege ich mich somit seit gut drei Jahren im gleichen Bereich (jedes Jahr einen Rang besser), was auch darauf hindeutet, dass die Zeit gar nicht so schlecht ist und die Form stimmt.

Organisiert war der Anlass wie immer perfekt. Leider wurde die Startnummer nicht mehr per Post zugesellt, aber es hatte genügend Personal bei der Nummernausgabe, somit war das kein Problem.

Es waren auch genügend Verpflegungsposten vorhanden, was bei hohen Temperaturen sehr wichtig ist. Und der Lauf hinauf zur Schlacht ist einfach eine Herausforderung, vor allem auf den letzten 2-3 Kilometern bevor es dann wieder hinunter nach Sempach geht, auch mental, da würde man am liebsten einfach anhalten und ins Gras liegen.

Ich kann diesen Event jedem empfehlen, es ist ein Topanlass!

Roger, 1. Juli 2010